Förderprogramm - Detail

 

RWB-Stärkung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit in NÖ 2007-2013

 

Zusammenfassung

Das Programm Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreich in der Periode 2007 bis 2013 setzt Schwerpunkte auf Forschung, Technologie und Innovation verbunden mit der Aktivierung regionsspezifischer Stärken und Potentiale. Damit unmittelbar im Zusammenhang stehen die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich im internationalen Wettbewerb und die Sicherstellung eines hohen Beschäftigungsniveaus. Niederösterreich soll sich (gemeinsam mit Wien und dem Burgenland) zu einem dynamischen Zentralraum in Mitteleuropa und damit zu einer Modellregion für die Europäische Union entwickeln. Mit spezifischen Schwerpunktsetzungen sollen außerdem die niederösterreichischen Grenzregionen gestärkt und zu leistungsfähigen Partnern für die Nachbarregionen in den neuen EU-Mitgliedsstaaten werden.
 
 

Beschreibung

In der Programmperiode 2007 bis 2013 werden durch das Programm Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreich Projekte unterstützt, die folgende regionalpolitischen Entwicklungsziele verfolgen:
  • Abbau der Wohlstandsunterschiede zwischen prosperierenden und strukturschwächeren Landesteilen
  • Verbesserung der Standortattraktivität und damit der Lebensqualität in allen Landesteilen
  • Gewährleistung der Chancengleichheit der Geschlechter
  • Unterstützung des Wandels zu einer wissens- und technologiebasierten Wirtschaft im Sinne der Lissabon- und Göteborg-Ziele
  • Sicherung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich
  • Stärkung der aufgebauten Kooperationskultur zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Erhöhung des Forschungsanteils im Land Niederösterreich
  • Verbesserung der Position von niederösterreichischen Unternehmen in der internationalen Arbeitsteilung
  • Diversifizierung der Unternehmen in neue zukunftsträchtige Bereiche
  • Verbesserung der betrieblichen und regionalen Wettbewerbsfähigkeit
  • Stärkung des regionalen Unternehmensbestandes und Erneuerung der Wirtschaftsstruktur
  • Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe zur Gewährleistung einer nachhaltigen Beschäftigung
  • Umsetzung einer innovativen, integrativen und nachhaltigen Regionalentwicklung
  • Unterstützung der Städte zur raschen und effizienten Umsetzung einer nachhaltigen Stadterneuerung und -entwicklung
  • Schaffung von konkurrenzfähigen und innovativen Produktkombinationen sowie von Dienstleistungsketten im Tourismus
  • Erreichung eines optimalen Wertschöpfungswachstums unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Grenzen des Tourismus
  • Verbesserung des Umweltzustandes
  • Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourceneinsatz
  • Sicherung und Entwicklung von (bedeutenden) Wirtschaftsstandorten vor Hochwassergefahren

Projektträger können sein

  • Unternehmen in Niederösterreich
  • Interessensvertretungen
  • Gründer-, Innovations- und Technologiezentren
  • Projektträger aus Universitäten, Fachhochschulen und/oder Forschungsgesellschaften
  • Intermediäre
  • Organisationen des niederösterreichischen Unterstützungsnetzwerks
  • Gemeinden
  • Wasserverbände
  • Vereine
  • Arbeitsgemeinschaften

Zwecks Basisinformation wendet sich der potentielle Projektträger zunächst an die Geschäftsstelle des Landes NÖ für EU-Regionalpolitik oder an das für seine Region zuständige Regionalmanagement-Büro.

Die Einreichung der Projekte erfolgt ausschließlich bei der verantwortlichen Förderstelle. Hier sind auch die Unterlagen für Projektanträge erhältlich. Im Falle von Unternehmensinvestitionen sind die Antragsformulare zum Teil auch bei den Kreditinstituten vorhanden, die sie ausgefüllt an die zuständige Förderstelle weiterleiten.

Die ordnungsgemäß eingereichten Projekte werden von der Förderstelle gemäß den Projektauswahlkriterien der jeweiligen Aktivität/Förderstelle sowie anhand der in den jeweiligen Förderrichtlinien angeführten Kriterien geprüft und - im Falle eines positiven Befundes - genehmigt.

Nach Erteilung der Förderzusage durch die verantwortliche Förderstelle übermittelt diese eine detaillierte Meldung über das betreffende Projekt an den ERP-Fonds (EFRE-Monitoring- und Zahlstelle), der im Auftrag des Bundeskanzleramts das österreichweit einheitliche Monitoring (laufende Erfassung des Programmvollzugs) durchführt. Die Auszahlung der Förderbeträge an den Projektträger erfolgt schließlich nach Vorlage und Prüfung der von diesem vorzulegenden Originalbelege.
 
 

Kontakt national

Amt der NÖ Landesregierung
Raumordnung und Regionalpolitik

Landhausplatz 1
3109 St. Pölten

Tel.: 02742/9005-14241
Fax: 02742/9005-14170

office@raumordnung-noe.at
 
 

Links

Geschäftsstelle des Landes NÖ für EU-Regionalpolitik
Maßnahmenverantwortliche Förderstellen
Regionalmanagament-Büros
Europäische Inforegio-Website
 
 

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   Letzte Änderung:
   11.03.2009 um 15:12