Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O Ö P R S T V W Z 

A

AdR
Ausschuss der Regionen

Amtssprachen der EU
Die 23 Amtssprachen der Europäischen Union sind Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Irisch, Italienisch, Lettisch, Litauisch, Maltesisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch und Ungarisch. Die EU-Rechtsvorschriften werden in allen Amtssprachen veröffentlicht. Jeder Bürger kann diese Sprachen bei seinem Schriftwechsel mit den EU-Organen benutzen.

assoziierte Staaten
Staaten, die mit der EU Abkommen getroffen haben

Audiovisuelle Industrie
Industrie, die sich mit Filmproduktionen und ähnlichem beschäftigt, mit allen hör- und sichtbaren Produktionen

Ausgleichszulage in der Landwirtschaft
Gewährung einer Prämie als Ausgleich für die natürliche Benachteiligung eines landwirtschaftlichen Betriebes aufgrund von Hangneigung, Sehhöhe oder sonstiger Kriterien.

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B

Beitrittskandidaten
Jene Länder, die den Status von Beitrittskandidaten haben (Kroatien, Mazedonien, Türkei).

Beitrittsländer
Jene Länder, die 2004 bzw. 2007 der EU beigetreten sind: Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta, Zypern, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Bulgarien und Rumänien.

bilaterale Zusammenarbeit
Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern

Binnenmarkt
Der Binnenmarkt ist das Herzstück der heutigen Union. Ab 1985 haben die EU-Institutionen und die Mitgliedsstaaten daran gearbeitet, um die technischen, regulatorischen, rechtlichen, bürokratischen, kulturellen und protektionistischen Schranken beseitigen zu können, die einen freien Güter- und Personenverkehr in der Union verhinderten. Im Binnenmarkt soll der freie Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital gewährleistet sein.

Biotechnologie
Biotechnologie ist eine technische Anwendung der Biologie und der Biochemie. Zur Biotechnologie zählt z.B. das Klonen und der Einsatz der Gentechnik zur Schaffung von Zellen mit besonderen Syntheseleistungen. Die erste Anwendung der Biotechnologie durch den Menschen war vermutlich die Herstellung von Brot und Bier mithilfe von Hefe vor etwa 5000 Jahren. Ein ökologisches Ziel ist es, chemische Prozesse, die bei hohen Temperaturen und unter großem Druck stattfinden, durch biotechnologische Technologie nachhaltig zu ersetzen, die oft mittels Enzymen unter Umgebungsbedingungen ablaufen.

Bottom-up-Prinzip
Aktivitäten, die von der Basis ausgehen, also von der lokalen Bevölkerung.

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C

Call
Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen

Cluster
Regionale Konzentration von spezialisierten, teilweise international tätigen Unternehmen einer oder mehrerer zusammenarbeitender Branchen. Ziel der Vernetzung von Firmen und Institutionen zu einem Cluster ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit aller Clusterteilnehmer zu steigern, um besser auf den steigenden Wettbewerbsdruck reagieren zu können.

CORDIS
Der EU-Informationsdienst für Forschung und Entwicklung ist die offizielle Quelle für Informationen über Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms (7. FRP).Mit seinen interaktiven Web-Diensten bietet CORDIS eine Plattform für Forscher, Entscheidungsträger, Verantwortliche und wichtige Akteure im Bereich der Forschung.

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D

demografischer Wandel
Wandel in der Bevölkerungsstatistik

Determinante
ein bestimmender Faktor

Diversifizierung der landwirtschaftlichen Betriebe
Ausrichtung von landwirtschaftlichen Betrieben auf neue Produktionsbereiche und vielfältige Angebote

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E

e-Commerce
Handel mit Gütern und Dienstleistungen über das Internet

EAGFL
Der Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft ist das Finanzinstrument der Gemeinsamen Agrarpolitik. Er umfasst zwei Abteilungen: die Abteilung Ausrichtung, die Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums und Fördermaßnahmen für die Landwirte in den Regionen mit Entwicklungsrückstand unterstützt und die Abteilung Garantie, aus der die gemeinsamen Marktorganisationen sowie Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums in anderen Teilen der Gemeinschaft finanziert werden.

EBS
Europäische Beschäftigungsstrategie

ECHO - Amt für humanitäre Hilfe
Förderung von notleidenden Bevölkerungsgruppen nach Naturkatastrophen, strukturellen Krisen oder militärischen Konflikten

ECTS
Europäisches System zur Anrechnung von Studienleistungen

eEurope
Ziel dieser Initiative ist es allen Bürgern, Haushalten, Unternehmen, Schulen und Verwaltungen den Eintritt ins digitale Zeitalter zu ermöglichen und ihnen einen Internetzugang zu bieten; eine digitale Kultur zu schaffen, die von einem gegenüber den Informationstechnologien offenen Unternehmergeist getragen wird und schlussendlich sicherstellt, dass die Informationsgesellschaft die soziale Integration fördert. Mit dem neuen Aktionsplan eEurope 2005 sollen im Wesentlichen der Breitbandzugang zu konkurrenzfähigen Preisen, die Sicherheit der Netze und die Nutzung der Informationstechnologien durch öffentliche Körperschaften - eGovernment- gefördert werden.

EFD
Europäischer Freiwilligendienst

EFRE
Der Europäischer Fonds für regionale Entwicklung ist der wichtigste Strukturfonds. Er unterstützt produktive, beschäftigungswirksame Investitionen insbesondere zugunsten der Unternehmen sowie lokale Entwicklungsprojekte.

EFTA-European Free Trade Association
Europäische Freihandelszone - Zusammenschluss von Staaten mit dem Ziel des Abbaus zwischenstaatlicher Hindernisse für den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr.

EFTA/EWR-Länder
Norwegen, Island, Liechtenstein

EIB
Die Europäische Investitionsbank gewährt Anleihen und Bürgschaften, die zu einer ausgewogenen Entwicklung der EU beitragen sollen in den Bereichen Infrastruktur, wirtschaftliche Entwicklung, Energie, Umweltschutz und KMU.

EIC
Euro Info Zentren, meist angesiedelt bei Wirtschaftskammern und Unternehmensverbänden

EIF
Europäischer Investitionsfonds

eLearning
Verwendung neuer Multimediatechnologien und des Internet zur Verbesserung der Lernqualität durch den Zugriff auf Ressourcen und Dienstleistungen sowie für die Zusammenarbeit und den Austausch über weite Entfernungen hinweg.

ELER
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums; wird in Verbindung mit dem EAGFL angewendet

Erweiterungsaward
Preis zur Anerkennung von Erfolgen in Bezug auf die Erweiterung

ESA - European Space Agency
Europäische Weltraumorganisation

ESF
Der Europäischer Sozialfonds fördert die berufliche Eingliederung von Arbeitslosen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen insbesondere durch die Finanzierung von Ausbildungsmaßnahmen.

eTEN
EU-Programm zur Förderung des europaweiten Aufbaus von elektronischen Datenübertragungsnetzen

EU-27
Derzeitige Mitgliedsstaaten der EU: Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien, Portugal, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Schweden, Dänemark, Finnland, Österreich, Großbritannien, Griechenland, Irland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta, Zypern, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Bulgarien und Rumänien.

EUREGIO
Gremium für die regionalpolitische Zusammenarbeit an den EU-Außengrenzen und EU-Binnengrenzen.

EUREK
Europäisches Raumentwicklungskonzept

Euromediterrane Länder
Länder rund um das Mittelmeer, wie Jordanien, Libanon, Ägypten, Tunesien und Marokko

Europäische Integration
Hierbei handelt es sich um den Zusammenschluss der europäischen Staaten und Völker. Innerhalb der Europäischen Union bedeutet dies, dass die Mitgliedsstaaten ihre Ressourcen gemeinsam nutzen und viele Entscheidungen gemeinsam treffen. Die gemeinsame Beschlussfassung erfolgt im Zusammenspiel der EU-Organe, des Europäischen Parlaments, des Rats und der Europäischen Kommission.

Europäischer Flüchtlingsfonds (EFF)
Der EFF fördert die Solidarität zwischen den EU-Mitgliedsstaaten in Asylangelegenheiten

Europäischer Forschungsraum (EFR)
Im Europäischen Forschungsraum werden alle Mittel der Gemeinschaft zusammengeführt, damit die Tätigkeiten in den Bereichen Forschung und Innovation sowohl auf der Ebene der Mitgliedsstaaten als auch der Europäischen Union besser koordiniert werden können. Dank der Forschungsförderung soll der EFR es ermöglichen, Daten gemeinsam zu nutzen, Ergebnisse zu vergleichen, multidisziplinäre Untersuchungen durchzuführen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu übertragen und zu schützen und auf Spitzentechnologiezentren und fortgeschrittenste Ausrüstung zurückzugreifen.

Europäisches Jahr des...
Alle ein bis zwei Jahre lenkt die EU die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes europäisches Thema, zu dem eine Reihe besonderer Veranstaltungen stattfinden.


EUROSTAT
Das Statistische Amt der Europäischen Union

EURYDICE
Informationsnetz zum Bildungswesen in Europa, mit der Aufgabe zur Erstellung von verlässlichen und vergleichbaren Informationen über die nationalen Bildungssystem und Bildungspolitiken in Europa.

Evaluierung
Bewertung oder Beurteilung der Umsetzung und Auswirkungen einer Maßnahme oder eines Projekts

EWR
Europäischer Wirtschaftsraum

EZB
Europäische Zentralbank

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F

Fazilität
Kreditförderung, in gewissem Sinne eine Kreditlinie

Feedback
Rückmeldung

FET-Programm
EU-Programm zur Förderung neuer und künftiger Technologien - zur Unterstützung visionärer Forschung.

FIAF
Das Finanzinstrument für die Ausrichtung der Fischerei unterstützt die Anpassung und Modernisierung der Ausrüstungen in diesem Sektor sowie die wirtschaftliche Diversifizierung in den von der Fischerei abhängigen Gebieten.

Finanzintermediäre
Können Kreditinstitute, aber auch eigene Kreditvermittler sein

flankierende Maßnahmen
begleitende und unterstützende Maßnahmen zur Erreichung von Programmzielen

förderfähige Kosten
Jene Kosten, die von der EU für mögliche Finanzhilfen anerkannt werden, sind genau in den Ausschreibungen festgelegt.

FTE-Programm
EU-Programm zur Förderung der Forschung und technologischen Entwicklung

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G

GALILEO
Künftiges Satellitennavigationssystem der EU

Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)
Die GAP ist einer der wichtigsten Politikbereiche der Europäischen Union, die Agrarausgaben machen rund 45 % des gesamten Haushaltsvolumens aus. Zunächst hat die GAP es der Gemeinschaft ermöglicht, rasch autark zu werden, doch die Überproduktion und die gegenüber den Weltmarktpreisen zu hohen europäischen Preise haben die Ausgaben für diese Politik in die Höhe getrieben. Daher wurde im Zuge der Reform von 1992 beschlossen, die garantierten Agrarpreise zu senken, diese Kürzung durch verschiedene Prämien für die Produktionsfaktoren auszugleichen und sogenannte Begleitmaßnahmen einzuführen. Momentan arbeitet EU-Agrarkommissar Franz Fischler an einer weiteren Reform der Agrarpolitik.

Gender-Mainstreaming
Eine Strategie zur Unterstützung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Bereichen.

Genomik - Wissenschaft der Erforschung der Genome
Ein Genom ist die Summe aller im Chromosomensatz vorhandener Erbanlagen

Globales Agieren
Weltweites Handeln

Göteborg-Ziele
Die Lissabon-Strategie der Europäischen Union wurde auf dem Europäischen Rat von Göteborg (2001) um zwei wichtige Aspekte ergänzt: erstens die Beachtung des Klimawandels in den Politiken der Union, zweitens die Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Nutzung der natürlichen Ressourcen. Dazu wurden Ziele und Indikatoren zur Beurteilung der erreichten Fortschritte formuliert.

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H

Harmonisierung
Dies bedeutet die Koordinierung der nationalen Maßnahmen und technischen Normen, sodass Waren und Dienstleistungen in der gesamten EU frei gehandelt werden können. Entgegen der öffentlichen Meinung bedeutet Harmonisierung nicht, dass alles von der Krümmung der Gurke bis zur Farbe der Tomate sinnlos vereinheitlicht wird. Häufig bedeutet es nur, dass die EU-Mitgliedsstaaten gegenseitig ihre Produktsicherheitsstandards anerkennen.

Hydrologischer Kreislauf
Wasserkreislauf

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I

Indikatoren
Merkmale, die für Vergleiche verwendet werden

Information Desk
Erste Anlauftselle für weiterführende Informationen und Anfragen zu Projektanträgen

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
Dieser Ausdruck umfasst die Gesamtheit der Technologien, die die Informationsgesellschaft formen: Informatik, Internet, Multimedia usw. sowie die Telekommunikationssysteme, die deren Verbreitung ermöglichen.

Informationstechnologie (IT)
Allgemeiner Begriff, der sich auf die Kenntnis und die Verwendung von Computern und elektronischen Kommunikationssystemen in Organisationen bezieht.

Innovative Ansätze
Ansätze, die echte Neuerungen darstellen

Integration von Flüchtlingen
Eingliederung von Flüchtlingen in einen Staat, in die einheimische Bevölkerung

interdisziplinäre Forschung
Forschung die fächerübergreifend stattfindet, meherer Forschungsbereiche betreffend

interregionale Zusammenarbeit
Zusammenarbeit zwischen benachbarten Regionen

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J

Joint Venture
Zusammenschluss oder Partnerschaft von Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen

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K

Kampagne
Werbefeldzug

Kapazität
Leistungsvermögen

KMU
Klein- und Mittelunternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von max. 40 Mio. Euro oder einer jährlichen Bilanzsumme von max. 27 Mio. Euro


Know-how
"Gewusst wie" - Das Wissen, wie man mit dem möglichst geringsten Aufwand eine Sache verwirklichen kann.

Kohäsionsfonds
Um die wirtschaftliche, soziale und territoriale Konvergenz zu beschleunigen, hat die Europäische Union 1994 einen Kohäsionsfonds eingerichtet. Er ist für diejenigen Länder bestimmt, deren Pro-Kopf-BIP weniger als 90 % des Gemeinschaftsdurchschnitts beträgt. Aus dem Kohäsionsfonds werden Finanzierungsmittel für Infrastrukturvorhaben in den Bereichen Umwelt und Verkehr gewährt.

Konsortium
Zusammenschluss von verschiedenen Einrichtungen um ein Projekt gemeinsam durchzuführen

Kooperation
Zusammenarbeit

Kyoto-Abkommen
Internationales Abkommen zur Reduktion der Treibhausgase

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L

LAG
Lokale Aktionsgruppen zur Durchsetzung des LEADER-Programms

Lebenslanges Lernen
Lernen wird heute als kontinuierlicher Prozess betrachtet, da er nicht mit Absolvierung der Schul- oder Universitätsausbildung endet, sondern sich ohne Unterbrechung über das ganze Berufsleben und auch noch nach der Pensionierung fortsetzt - in allen gesellschaftlichen Gruppen.

Lissabon-Strategie
Die Lissabon-Strategie (2000 vom Europäischen Rat beschlossen) ist eine Strategie für strukturelle Wirtschaftsreformen auf der Grundlage einer Partnerschaft zwischen den Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission mit dem Ziel, Wachstum und Beschäftigung in der Europäischen Union zu fördern. Sie umfasst Bereiche wie beschäftigungspolitische Maßnahmen, Forschung und Entwicklung, Bildung oder Mobilität und soll Europa bis ins Jahr 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt machen. Die Europäische Kommission hat sich verpflichtet, sicherzustellen, dass die Mittel aus den Strukturfonds und dem Kohäsionsfonds vorrangig zur Verwirklichung der Wachstums- und Beschäftigungsziele von Lissabon eingesetzt werden.

Lokale Agenda 21 - LA21
EU-Programm für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung auf Ebene der Städte und Gemeinden

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M

Migranten
Migranten sind jene Personen, die ihren Wohnsitz für eine bestimmte Mindestdauer oder für unbestimmte Zeit - eventuell für immer - ins Ausland verlegen. Touristen, Tages- oder Wochenpendler mit Arbeitsplatz im benachbarten Ausland gelten nicht als internationale Migranten. Von Flüchtlingen und Vertriebenen sind Migranten insofern zu unterscheiden, als Migranten freiwillig wandern, Flüchtlinge aber, weil sie dazu gezwungen sind.

Mobilitätssteigerung
Steigerung der geistigen und räumlichen Beweglichkeit.

MOEL
Mittel- und Osteuropäische Länder

Monitoring
Beobachtung der Umsetzung und der Auswirkungen einer Maßnahme, eines Projekts

multikulturell
mehrere Kulturen umfassend

multilaterale Zusammenarbeit
Zusammenarbeit zwischen mehreren Ländern

Multimedia
Begriff, der sich auf verschiedene Medien bezieht, auf die man von einem Computer aus zugreifen oder die man von ihm aus steuern kann, wie Video, Ton, Animation, Text und Grafiken.

Multiplikatoreffekt einer Aktion
Die gesetzte Aktion soll möglichst vielfache Auswirkungen haben, möglichst viele Personen erreichen

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N

Nachhaltige Entwicklung
Das Wirtschaftswachstum soll sich kurz-, mittel- und vor allem langfristig im Einklang mit den gesellschaftlichen Bedürfnissen vollziehen, d. h. jeweils den Bedürfnissen der Gegenwart Rechnung tragen, ohne die Entwicklungsmöglichkeiten der kommenden Generationen zu gefährden. Ein Grundsatz, nach dem die Erfordernisse des Umweltschutzes bei der Festlegung und Durchführung der anderen Gemeinschaftspolitiken und -maßnahmen, insbesondere zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung einbezogen werden müssen.

Nanotechnologie
Die Nanotechnologie gilt heute als Schlüssel für das 21. Jahrhundert. Nanotechnologie gleicht einer Revolution, die tiefgehender und weitreichender sein wird als die Mikroelektronik, die uns den PC und das Internet gebracht hat. Die Vorsilbe "Nano" (griech.: Zwerg) zeigt, in welchen Dimensionen diese Technologie angesiedelt ist. Ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter und entspricht ungefähr einem Zehntausendstel der Stärke eines menschlichen Haares. Anwendungsbereiche werden vor allem die Elektronik, optische Datenübertragung, Prozesstechnik, Biotechnologie, Umwelttechnik und die Medizin sein.

NARIC - National Academic Recognition Information Centre
Das österreichische NARIC ist die offizielle Anlauf- und Kontaktstelle für alle grenzüberschreitenden Anerkennungsfragen im Hochschulbereich, angesiedelt im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Das NARIC-Netz ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die 1984 eingeleitet wurde und zu Verbesserungen im Bereich der akademischen Anerkennung von Diplomen und Studienzeiten in den Mitgliedsstaaten der EU und der EFTA beitragen soll. Gleichzeitig ist das NARIC-Netz Teil des EU-Bildungsprogramms SOKRATES.

NGO
Non Governmental Organisation - Nichtregierungsorganisation

NUS - Neue unabhängige Staaten
Zu den NUS zählen Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, sowie die Mongolei.

NUTS - Nomenclature des unités territoriale statistiques
Eine hierarchisch aufgebaute Gliederung, die auf Vorschlag von EUROSTAT in Zusammenarbeit mit den EU-Mitgliedsstaaten etabliert worden ist. Die NUTS-Gliederung enthält allgemeine territoriale Einheiten zur Erstellung von vergleichbaren statistischen Daten in der Union. Auf denen Ebenen 2 und 3 bildet sie zusätzlich die territoriale Grundlage für die Beurteilung der EU-Regionalförderung. Somit haben die NUTS-Einheiten nicht nur statistische, sondern auch politische und wirtschaftliche Bedeutung. Die drei Ebenen sind: - NUTS 1 Regionen der Europäischen Gemeinschaften - in Österreich Gliederung in 3 Einheiten: OstÖ (mit NÖ), WestÖ und SüdÖ - NUTS 2 Grundverwaltungseinheiten - in Österreich die 9 Bundesländer - NUTS 3 - Unterteilungen der Grundverwaltungseinheiten - in Österreich bestehen 35 Einheiten, meist aus einem oder mehreren Politischen Bezirken.

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O

OEROK
Österreichische Raumordnungskonferenz

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Ö

Österreichisches Agrarumweltprogramm -ÖPUL
Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten Landwirtschaft, die gleichzeitig den natürlichen Lebensraum schont.

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P

Prinzip der Chancengleichheit
Bei der Anwendung dieses Prinzips unterscheidet die EU zwischen zwei grundlegenden Aspekten: - Förderung der Gleichheit zwischen Frauen und Männern - Beseitigung der Ungleichheiten aufgrund anderer Faktoren, wie Behinderung, Rasse, Kultur, Religion oder sonstiger Faktoren.

Prognosen
Vorhersagen

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R

Reintegration
Wiedereingliederung

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S

Safer Internet Action Plan - SIAP
EU-Aktionsplan zur sicheren Nutzung des Internets vor allem zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf etwas lenken, sie dafür empfindsam und feinfühlig machen

Simulation von Tagungen
Nachahmung von Tagungen

Small Projects Funds - SPF
Kleinprojektefonds

Stereotypen
Eingebürgerte, vereinfachte Vorurteile über eine Gruppe von Menschen


Strukturfonds
Die Strukturfonds (EFRE und ESF) sind gemeinsam mit dem Kohäsionsfonds die Finanzierungsinstrumente der Regionalpolitik der Europäischen Union (EU), die darauf abzielt, das Entwicklungsgefälle zwischen den Regionen und Mitgliedsstaaten zu verringern. Sie wirken damit in vollem Maße auf die Stärkung des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts hin.

Subsidiarität
Das Subsidiaritätsprinzip bedeutet, dass EU-Entscheidungen möglichst bürgernah getroffen werden müssen. Mit anderen Worten, die Union ergreift keine Maßnahmen (außer in Angelegenheiten, für die sie allein zuständig ist), es sei denn, Maßnahmen auf EU-Ebene sind wirksamer als Maßnahmen auf nationaler, regionaler oder kommunaler Ebene.

Synergieeffekt
Eine positive Wirkung, die sich aus dem Zusammenschluss oder der Zusammenarbeit von Partnern ergibt

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T

TACIS-Länder
Die Partnerländer der EU in Osteuropa und Zentralasien: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldau, Mongolei, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Weißrussland

Territoriale Beschäftigungspakte - TEP
Ein vertraglich fixierter Zusammenschluss von Akteuren aus unterschiedlichen Sektoren mit dem Ziel, Maßnahmen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen zu setzen.

TIG
Technologien der Informationsgesellschaft

transnationale Kooperation
Zuammenarbeit zwischen verschiedenen Nationalstaaten

Transparenz
Der Begriff Transparenz wird häufig für die Nachvollziehbarkeit der Maßnahmen der EU-Organe verwendet. Die EU-Organe sind zu größerer Offenheit verpflichtet.

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V

Verordnung
Eine Verordnung ist ein Rechtsakt des Rates und ist unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat verbindlich.

VRE
Versammlung der Regionen Europas

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W

Wasserressourcen
Wasservorkommen

Weißbücher
Die von der Kommission veröffentlichten Weißbücher enthalten Vorschläge für ein gemeinschaftliches Vorgehen in einem bestimmten Bereich. Wird ein Weißbuch vom Rat positiv aufgenommen, kann aus ihm ein Aktionsprogramm der Union für den betreffenden Bereich entstehen.

Wissenstransfer
Übertragung von Wissen

WSA
Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Union

WTO - World Trade Organisation
Welthandelsorganisation

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Z

Ziel 1: Konvergenz
Beim Ziel Konvergenz, das dem alten Ziel 1 ähnelt, geht es um die Beschleunigung der Konvergenz der am wenigsten entwickelten Mitgliedsstaaten und Regionen, indem die Voraussetzungen für Wachstum und Beschäftigung verbessert werden. Dieses Ziel betrifft die Mitgliedsstaaten und Regionen mit dem größten Entwicklungsrückstand. Tätigkeitsbereiche sind Sachkapital und Humankapital, Innovation, wissensbasierte Gesellschaft, Anpassungsfähigkeit gegenüber Veränderungen, Umwelt und Verwaltungseffizienz. Die Finanzierung erfolgt über den EFRE, den ESF und den Kohäsionsfonds.

Ziel 2: Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung
Beim Ziel Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, das außerhalb der am stärksten benachteiligten Regionen zur Anwendung kommt, geht es um die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, der Beschäftigung und der Attraktivität der Regionen, indem Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft vorweggenommen und Innovationen, Unternehmergeist, der Schutz der Umwelt, die Erreichbarkeit, die Anpassungsfähigkeit und die Entwicklung von integrativen Arbeitsmärkten gefördert werden. Maßnahmen im Rahmen dieses Ziels werden aus dem EFRE und dem ESF finanziert.

Ziel 3: Europäische territoriale Zusammenarbeit
Das Ziel Europäische territoriale Zusammenarbeit, das sich auf die ehemalige Gemeinschaftsinitiative INTERREG stützt, dient der Verstärkung der Zusammenarbeit auf grenzübergreifender, transnationaler und interregionaler Ebene. Es wird aus dem EFRE finanziert. Gefördert werden gemeinsame Lösungsansätze für benachbarte Behörden in den Bereichen Stadtentwicklung, ländliche Entwicklung und Entwicklung der Küstengebiete, der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen und die Vernetzung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind Forschung, Entwicklung, Informationsgesellschaft, Umwelt, Risikoprävention und integrierte Wasserwirtschaft.

 



Diese Webseite ist ein allgemeines Lexikon zur Erklärung jener Abkürzungen und Fachbegriffe, die im Umgang mit der Europäischen Union gebräuchlich sind.